CDU und AfD gefährden Feuerwehrbau

Veröffentlicht am 29.09.2020 in Kommunales

Nach einem langen Prozess der Entscheidungsfindung unter großer bürgerlicher Beteiligung möchte die Gemeinde Moritzburg das Feuerwehrgerätehaus in Moritzburg am Standort der alten Mittelschule neu bauen. Damit einher geht die Idee zur Schaffung neuer Räume für Grundschule und Hort.

In der Gemeinderatssitzung am 28.09.220 kam es zur Ablehnung des Beschlusses für den Beginn des Abrisses der alten Mittelschule im Ortsteil Moritzburg.


Dies bedeutet, mit Blick auf die damit verbundenen Fördermittel, nicht nur einen riskanten Verzug des Baubeginns für das neue Feuerwehrgerätehaus in Moritzburg sondern auch der damit verbundenen neuen Klassenräume für die Grundschule in Moritzburg.

Leider haben sich Teile der AfD- als auch der CDU-Fraktionen gegen die Auftragsvergabe zum Abriss entschieden. Über Gründe kann ich nur mutmaßen, einigen scheint der Abriss wohl zu teuer, zum anderen gefällt der Standort nicht.

Wohlwissend, dass der Standort nicht optimal ist, bleibt doch das Fazit, dass er die beste Möglichkeit unter allen Alternativen bietet. Außerdem ist er die einzige Möglichkeit, dass Raumproblem für Schule und Hort zu beheben.

Wir sehen uns nunmehr gezwungen auf kommunalpolitischer Ebene hier Stellung zu beziehen.

Die Moritzburger SPD und ihre Fraktion im Gemeinderat verurteilen diesen Verzug und damit einhergehende Gefährdung des Projektes auf Kosten der ehrenamtlichen Feuerwehrleute und unserer Kinder aufs schärfste!
Wir hätten es sehr begrüßt, wenn durch einen schnellen Baubeginn  nach so vielen Jahren die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr endlich ein würdiges Gerätehaus bekommen würden.

Wir werden weitere unser möglichstes tun, damit das Projekt weiter zügig voran kommt.

Mit freundlichen Grüßen

Peter Christen

Fraktionsvorsitzende der SPD Moritzburg

stellv. OV Vorsitzender

 

Zitate

"Entsetzt sehen wir, dass der Kapitalismus, seitdem sein Bruder, der Sozialismus, für tot erklärt wurde, vom Größenwahn bewegt ist und sich ungehemmt auszutoben begonnen hat." - Nobelvorlesung 1999 - Günter Grass

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